Personalisierte Gesundheit im Gespräch

Swiss Academies Communications

Eineinhalb Jahre hat sich das Projekt «Mensch nach Mass» den Fragen rund um die personalisierte Medizin angenommen. Will ich mein Herzinfarktrisko kennen? Soll ich meine Gesundheitsdaten der Forschung zur Verfügung stellen? Und wer darf alles Zugriff auf diese Daten haben? Diese und viele weitere Kontroversen wurden in Onlinefragen und Diskussionsveranstaltung in der Deutschschweiz und der Suisse romande diskutiert. Diese Broschüre bietet ein Meinungsbild der interessierten Bevölkerung.

Personalisierte Gesundheit im Gespräch
Bild: Akademien der Wissenschaften Schweiz

Dank Fortschritten an der Schnittstelle von Biomedizin und Informatik steht heute eine rasant wachsende Menge an Daten zur Verfügung. Personalisierte Gesundheit nutzt diese Daten, um Krankheitsrisiken früher zu erkennen, medizinische Behandlungen den Besonderheiten einzelner Patientengruppen anzupassen und Gesundheitsstrategien für die Bevölkerung zu optimieren. Mit diesen Entwicklungen verbundene Fragen zu Datenschutz, Umgang mit Wahrscheinlichkeiten etc. betreffen früher oder später die gesamte Bevölkerung.

Um herauszufinden, welche Vorstellungen, Erwartungen oder Ängste damit verbunden sind, haben verschiedene Mitglieder der Akademien der Wissenschaften Schweiz ihre Kräfte gebündelt. Die Stiftung Science et Cité lancierte in Zusammenarbeit mit der SAMW, dem Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften und dem Réseau romand Science et Cité das Dialogprojekt «Mensch nach Mass: Personalisierte Gesundheit». Die zweisprachige Broschüre «Personalisierte Gesundheit im Gespräch» berichtet über die Antworten der Bevölkerung auf Fragen, die 2018 und 2019 online und bei neun öffentlichen Dialogveranstaltungen in der ganzen Schweiz gestellt wurden.

Autoren: Dr. Lucienne Rey
Standard-Nummer: ISSN 2297-1807

Quelle: Akademien der Wissenschaften Schweiz (2020) Personalisierte Gesundheit im Gespräch. Swiss Academies Communications 15 (5)

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